für den Bisquit: 4 Eigelb 4Eßl Wasser 200 g Zucker 200 g Mehl 1 P. Vanillezucker 1/2 P. Backpulver
4 Eiweiß zu Schnee schlagen
Eigelb mit Wasser sehr schaumig schlagen, nach und nach den Zucker mit Vanillezucker einrieseln lassen und
weiterschlagen. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und eßlöffelweise unter die Eigelbmasse rühren. Zum Schluß den Eischnee locker unterheben. Auf einem mit Backpapier ausgelegtes Backblech
verteilen und im vorgeheizten Ofen bei ca. 180° C (Heißluft) ca. 10 - 15 Minuten backen (Garprobe mit dem Holzstäbchen). Nach dem Backen den Boden auf ein frisches Backpapier stürzen, das
angebackene vorsichtig abziehen und erkalten lassen.
für den Belag: 2 Gläser Rhabarberkompott 1 Becher Schmand 8 Blatt Gelantine
2 Becher Schlagsahne
Die Gelantine nach Vorschrift einweichen, gut ausdrücken und im
Wasserbad auflösen. Das Rhabarberkompott mit dem Schmand gut verrühren und nach und nach die aufgelöste Gelantine einrühren. Alles gut vermischen und für ca. 10 Minuten kalt stellen. Wenn die Creme
deutlich zu steifen beginnt, die geschlagene Sahne unterheben gut verrühren und auf dem inzwischen erkalteten Bisquitboden verteilen. Am ´Besten über Nacht kalt stellen und am nächsten Tag in Stücke
schneiden.
Zusatz: Dieses Rezept ist eigentlich ein Zufallsrezept meinerseits geworden. Ich habe vor unserem Urlaub im Mai aus dem eigenen Garten Rhabarber geschnitten und wollte diesen noch zu Marmelade verkochen.
1 kg Rhabarber habe ich mit 500 g Gelierzucker 1:2 gut vermischt und ein paar Minuten durchziehen lassen. Dann habe ich zwei Zimtstangen, ca. 1/4 l Rum und ein paar Nelken zugegeben und alles langsam
unter Rühren zum Kochen gebracht, ca. fünf Minuten sprudelnd kochen lassen und nachdem ich die Zimtstangen und die Nelken wieder entfernt hatte, sofort in Schraubgläser gefüllt. Als wir jedoch aus
dem Urlaub wiederkamen, mußte ich feststellen, daß meine “Marmelade” leider nicht geliert hatte und da aber alles gut verschlossen war und nichts kaputtgegangen oder gar verschimmelt war, war mir das
Ganze zu schade zum wegkippen, so hab ich das erste mal mit dem “Kompott” diesen Kuchen ausprobiert - und jeder, dem ich bereits meinen selbsterfundenen Kuchen vorgesetzt habe, ist begeistert.
TIP: Wenn Euch Marmelade mal nicht geliert, nicht wegkippen, sondern zu Kuchen verarbeiten!!!