Wer jedoch Kulturelles in Acapulco sucht, ist hier grundsätzlich verkehrt und sollte sich deshalb eher auf den karibischen Teil
Mexikos, also Yucatan und Cancun konzentrieren, denn Acapulco war und wird jetzt wieder Anlaufpunkt der Schönen und Reichen, die sich auch hier zum Teil prunkvoll niedergelassen haben und hier herrscht
eben das Nachtleben. Sicher kann man aber einige Ausflüge, z.B. eine Fahrt in die Berge durch die faszinierende Landschaft der Sierra Madre del Sur unternehmen.
Kirche in Tixla
Durch mexikanische Dörfer im Herzen der Sierra Madre, wo die Zeit vor 100 Jahren stehengeblieben zu sein scheint, findet man in
Tixla jahrhunderte altes, indianisches Brauchtum und UR-Indianische Heilkunst vor. Von hier aus startet man einen besonderen Ausflug in die Höhlen der Sierra Madre: einen Trip in ein ca. 2 km langes
Höhlensystem, das nur mit einem einheimischen, indianischen Führer zugänglich ist und in dem man auf den Spuren Erich von Dänikens folgen kann,
Bummel durch Tixla
der dort eine ca. 3000 Jahre alte Astronautenzeichung entdeckt hat. Abenteuerlich und nur mit einer Gaslaterne bestückt dringt man
durch die verschiedensten ”Säle”, wie die Höhlen genannt werden und in denen es vor Fledermäusen und Kakerlaken nur so wimmelt, - teils auf auf allen Vieren, steile Felstreppen hinab, bis
zur Zeichung vor und man fühlt sich, wie in einem der Abenteuerfilme von Indiana Jones.
Fingerkaktus über dem Eingang der Höhle
Die Anstrengung lohnt, denn man erreicht nach ca. einer Stunde einen großen Saal, an dessen Felswand man die Zeichung
bestaunen kann. Sauerstoffmangelbedingt kann man dort allerdings nicht lange verweilen und glitschiges Felsgestein macht den ebenso abenteuerlichen Rückweg beschwerlich - dazu kommt die Atemnot.