Der Rückweg führt uns durch die wunderschöne und eher trockene Landschaft wieder in Richtung Küste - nach Acapulco und hier wird
uns bewußt, welche soziale Unterschiede es hier in Mexiko doch gibt. Die einfachen Menschen leben bescheiden in ihren Holzhütten und sind stolz darauf elektrischen Strom zur Verfügung zu haben und
bescheidene 100 qm ihr Eigentum nennen zu dürfen, in denen sie teils noch Obst und Gemüse anbauen...
“normale” Häuser/Grundstücke
...im Gegensatz dazu die Reichen, die ihre Nobelherbergen nicht verstecken und deren High-Society-Bauten wie Kettenglieder entlang
der Küste aufgereiht sind - natürlich mit allem Komfort und in den prächtigsten Gärten gelegen, daß man vor Neid erblassen könnte. In der westlich von Acapulco gelegenen Bucht La Quebrada findet
man schließlich die für Acapulco berühmten und todesmutigen
High-Society-Häuser
Klippenspringer, die hier aus unglaublicher Höhe in die Tiefe springen - ins nur ca. 3,5 m tiefe Wasser. Ausgangspunkt ist
eine Plattform in ca. 42 m Höhe, zu der die Springer erst einmal vom Meer aus die steilen Felswände hochklettern und vor der auch eine kleine Kapelle steht, an der die Springer vor jedem Sprung einige
Minuten niederknien um zu beten, ehe sie sich in die Tiefe stürzen. Immerhin können die Springer, durch einen Felsvorsprung bedingt, überhaupt nicht
Bucht la Quebrada
sehen, wohin sie eigentlich springen. Für die Besucher, die jeden Tag das Spektakel miterleben können, gibt es zwei
Möglichkeiten, den besten Blick zu erhaschen: entweder von dem über der Bucht gelegenen und schon aus alten 50er Jahr-Filmen bekannten Restaurant “La Perla”, das zwar eine wunderschöne
Aussichtsterrasse besitzt, allerdings den Nachteil hat, daß hier Eßzwang herrscht und das Essen noch nicht mal empfehlenswert und viel zu überteuert ist - oder zweiteres:
Klippenspringer
die Treppe. Dabei handelt es sich um eine steile und sehr breite Treppe, die hinunter - fast bis zum Meer reicht. Hier zahlt man nur
wenige Peso Eintritt und man kann sich den besten Platz selber aussuchen. Sonntags sollte man jedoch rechtzeitig hier sein, denn dann wimmelt es hier vor Touris und man bekommt außer vielen Köpfen kaum
was zu sehen. Besonders schön anzuschauen sollen die Springer am Abend sein, wenn sie im Dunkeln mit Fackeln ins blaue Meer springen - haben wir jedoch leider nicht gesehen..