03.02.2012

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Als ich das erste mal mit Marlene drüben war, kannte ich das System ja noch nicht und ehrlich gesagt - ein bisserl dämlich angestellt hab ich mich auch, als der Zollbeamte höflich zu mir sagte: “Please press the button”.
Irgendwie hab ich gar nicht kapiert, was der jetzt von mir wollte und hab ihn auch überhaupt nicht richtig verstanden, da ich viel zu sehr mit meinen blöden, schweren Koffern beschäftigt war. Ungläubig und hilflos sah ich ihn an und er wiederholte seine Aufforderung mehrmals. Immer noch nichts kapierend, stand ich vor ihm, bis sich Marlene plötzlich aus dem Hinterhalt meldete, mich ein Stück beiseite zog und meinte:
“Aufn Knopf sollst drucken - jetzt druck halt endlich!!”
Hinter uns hatte sich bereits eine Schlange gebildet und alle warteten darauf, daß endlich was passieren sollte, doch diesen Dialog von Marlene verstand sogar ich und kam der Aufforderung dann doch nach langem hin und her noch nach und drückte endlich den blöden Ampelknopf. Bei meinem Glück hatte ich jetzt nur noch darauf gewartet, daß wir auch noch rot haben, dann wäre das Chaos perfekt gewesen.
Der Zollbeamte schmunzelte mittlerweile auch schon, aber da wir grün hatten, sah er uns nur noch lächelnd nach.
Der wird sich wohl auch seinen Teil gedacht haben....

 

 

Der Weg vom Flughafen zu unserem gebuchten Hotel, das an der Pie de la Cuesta, ca. 14 km außerhalb Acapulcos lag, entschädigte uns nun allerdings für die Strapazen des anstrengenden Fluges - er gab einen atemberaubenden Blick über die berühmte Bucht von ACA frei. Hell erleuchtet lag sie vor uns und der sagenhafte Anblick, als wir die Prachtallee, die Av. Costera Miguel Aleman, entlang der Bucht fuhren,  ließ unsere Müdigkeit wieder rasch verfliegen

 

Unser Bungalow

Spät nachts oder anders rum - früh morgens so gegen halb zwei kamen wir endlich total erschöpft in unserem Hotel Parador del Sol an der Pie de la Cuesta an und ein weicher, warmer Wind, der die Gerüche von Meer und Blumen vermischte, wehte uns um die Nase. Schlafen konnte nun keiner mehr von uns beiden, so zogen wir unsere Badeklamotten an und tauchten erstmal unterm Sternenhimmel in den nah an unserem Bungalow gelegenen Pool ein.

Hotelanlage

 

Um uns erst einmal einzugewöhnen, kundschafteten wir am nächsten Tag nach dem Frühstück erst einmal die Hotelanlage aus und waren erstaunt, welche Vielfalt diese doch bot. Obstbäume, eine äußerst gepflegte Garten-  und Blumenwelt und exotische Sträucher prägten das Landschaftsbild. Reife Mangos luden zum Pflücken ein und Uwe konnte nicht widerstehen, ein paar davon für uns zu

 

reife Mangos

pflücken, die wir anschließend genüßlich in unserem Liegestuhl am Pool  verspeisten, bevor wir hinunter zur Lagune spazierten

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