Meist sind diese Taxen sogar noch preiswerter als die von den Hotels organisierten. Die Taxifahrer sind zuverlässig und man bezahlt
erst auf der Heimfahrt. Kosten: ab St. John´s ca. 20 - 25 US$ (Verhandlungssache) und die Fahrer bieten meist an den Hotelstränden ihre Dienste an.
Leider hatte ich bei meinen fünf Besuchen auf Antigua nie den Mut aufgebracht, mir selber ein Auto zu mieten, obwohl ich mir vorher
den internationalen Führerschein hier in Deutschland ausstellen ließ. Daß mir dieser sowieson nichts genützt hätte, habe ich erst dort drüben erfahren. Man muß sich nämlich dort eine
Local-Drivelicence besorgen, die ca. 20 US$ kostet und die man bei den Mietwagenfirmen oder (umständlicher) beim Deutschen Konsulat bekommt. (Übrigens: Deutscher Konsul auf Antigua ist Mr. Carsten
Biehl). Deshalb habe ich mich u.a. einer ganztägigen geführten Tour mit einem Jeep angeschlossen, um so viel wie möglich über Antigua zu erfahren. Unsere Gruppe zählte gerade mal 4 Personen - das
war optimal. Bo - von Bo-Tours - persönlich hat uns quer durch die Insel gefahren und uns alles genauestens erklärt. Bo war für längere Zeit in Deutschland und spricht deshalb perfekt Deutsch.
Erste Station unserer Inselrundfahrt war Devil´s Bridge. Ein Naturschauspiel,
das sich im Laufe vieler Jahrhunderte zu dem gemacht hat was es heute ist. Das Meer hat mit all seiner Kraft Felsen unterspült und eine Felsformatierung in Form einer Brücke entstehen lassen, in deren
“Krater” bei sehr starker Brandung die Gischt bis zu 3 Meter . hoch zischt.
Devil´s Bridge
Man sagt, früher haben sich sehr viele Schwarze von dieser gefährlichen Brücke ins Meer hinabgestürzt, um der Sklaverei zu
entfliehen - sie wollten lieber tot sein als ein Sklave.
Devil´s Bridge
Weiter ging die Fahrt durchs Inselinnere zu Betty´s Hope - einer ehemaligen Zuckerrohrplantage mit Zuckermühle, die noch an die Zeit des Zuckerrohranbaues und an die Sklaverei auf Antigua erinnert. Grundrisse des Herrenhauses sowie der Sklavenunterkünfte sind noch gut zu erkennen und das ehemalige Lagerhaus wurde zu einem Museum umgebaut.
Manager´s House
Die Mühle befindet sich noch in sehr guten Zustand - sogar ihre Flügel werden manchmal noch eingehängt, dienen heute jedoch nur
noch der Zierde.