Auf dem Hügel, kurz vor Shirley Heights, findet man links abbiegend, ein sogenanntes Interpretation-Centre, in dem man in einer sehr
interessanten, 15minütigen Videoshow die Geschichte Antigua´s - von den Ciboney´s über die Arawaks bis ins heutige Jahrhundert - erklärt bekommt.
Nachdem diese Show beendet war, hörte es auch endlich auf zu regnen (nur noch ein paar Tröpfchen) und wir bekamen Gelegenheit, uns
hier noch etwas umzusehen, und bekamen noch Tee und Kaffee angeboten. “Normaly we serve Fruitpunch or Rumpunch, but today we serve hot Tee or Coffee” meinte Marcus lächelnd, bevor wir dann
weiter nach Shirley Heights fuhren.
Interpretations - Centre
Dort findet man jedoch nur noch Ruinen der ehemals stattlichen Befestigungsanlage aus dem 18.Jahrhundert vor. Wir besichtigten das
“Blockhouse”, das von General Matthew im Jahre 1787 für den Fall einer Belagerung gebaut wurde und in dem später die Munition untergebracht war und mit das einzige Gebäude ist, das sich noch im
Originalzustand befindet.
Blockhouse
Shirley Heights wurde nach General Shirley benannt, der viel später - im 18.Jahrhundert - Gouverneur der gesamten Leeward-Inseln wurde.
Der Lookout war früher Haupthaus der Befestigungsanlage und ist heute ein Restaurant. Von hier hat man - bei schönem Wetter - einen wundervollen Ausblick über English Harbour und Falmouth Harbour.
Uns bot sich jedoch ein erschreckender Anblick.....man konnte von hier deutlich die
Shirley Heights - Lookout
Ausmaße der vorangegangenen Unwetter erkennen. Das sonst in verschiedenen Blautönen schimmernde Hafenbecken war diesmal komplett
durch die Regenmassen verschlammt worden, doch Marcus meinte, es würde bei schönem Wetter nur einen oder zwei Tage dauern, bis sich der ganze Schlamm gesetzt hat und das Meer wieder seine
ursprünglichen Farben zurückgewinnt. Wieder den Hügel hinunter, durch English
Blick über English - Harbour
Harbour Town kamen wir nach Nelson´s Dockyard. Die Dockyards dienten
früher als Stützpunkt und Anlaufhafen und wurden benannt nach Admiral Lord Nelson. Hier wurden die Schiffe generalüberholt und noch heute findet man hier von Segeltuchmachern bis Seilerei alles, was
schon die frühere Handwerkskunst zu bieten hatte