Ein paar Kilometer weiter nördlich findet man Stingray City, wo man laut Beschreibung und Werbung mit Mantas schnorcheln kann. Hier
angekommen, wurden wir allerdings enttäuscht. Schon auf dem Parkplatz fanden wir an dem angrenzenden Grundstück einige Käfige mit eingesperrten Affen und vielen Papageien vor und wie wir fanden, waren
diese keineswegs artgerecht untergebracht. Stingray City liegt im äußersten Osten der Insel und sehr versteckt an einer wunderschönen Bucht. Folgt man jedoch
den Hinweisschildern, findet man auch ohne größere Probleme dort hin - jedoch von Mantas gabs hier keine Spur. Das einzige was wir
dort vorfanden, waren einige große Boote an einem langen Steg, die darauf hindeuten ließen, daß man mit denen irgendwo hinfahren muß, um die Mantas zu
beobachten. Doch die Suche hier nach einem Ansprechpartner war vergeblich. Wahrscheinlich funktioniert das alles hier nur nach Voranmeldung und in größeren Gruppen, so setzten wir unsere Fahrt fort und
schlugen wieder den Heimweg ein....
Wir entschieden uns für den gleichen Weg durch den Fig Tree Drive zurück, den wir gekommen waren, um noch einmal diese reizvolle und
vor allem schattige Umgebung genießen zu können. An einer kleinen “Dschungelbar” wie sie sich nannte, machten wir kurze Rast für ein Ting und wieder kamen wir sofort mit Einheimischen ins Gespräch.
Ich erinnerte mich an eine meiner ersten Fahrten durch den Fig Tree Drive an einen kleinen tropischen Garten, dessen Produkte von
einer Einheimischen am Straßenrand verkauft wurden und diesen fanden wir ungefähr auf halber Strecke auch wieder. Hier habe ich Uwe dazu überredet, (war keine große Kunst) endlich eine Black Pineapple zu
probieren, denn das ist ein unbedintes Muß wenn man auf Antigua ist. .
Wir wurden hier herzlich begrüßt
und gekonnt schälte uns die Frau eine Ananas, die hier für 10,- EC$ ( ca. 3,50 US$ oder ca. 2,80 € *) zu bekommen ist, probierten pflückfrische Passionsfrüchte und tranken selbstgemachtes, erfrischendes Gingerbeer.