Langsam der Low Bay entlang bis zum Frigate bird sanctuary - soweit das Auge reicht nur Sandstrand - pinkfarbenem Sandstrand, der aus
pinkem Korallensand besteht. Ziemlich weit im Norden, an einem Strandabschnitt, an dessen Ufer sich gegenüberliegend die Lagune befindet, ankerte der Cat und wir gingen von Bord, um in die ca.
30 m entfernten, in der Lagune wartenden Fischerboote umzusteigen, die uns in
die Mangroven zu den Fregattvogelkolonien führten. An einem geeigneten Platz, um die Vögel bei ihrer Brut nicht zu störten, wurden die Boote an einem Pfahl
zusammengehängt und Arthur, unser Guide, erklärte uns das Verhalten (von der Balz bis zur Brut) der Fregattvögel.
So sind es z.B. die Männchen, die bei ihrer Balz, um den Weibchen zu imponieren, ihren Kehlkopf zu einem roten Ballon aufpusten, bis
sie die Aufmerksamkeit eines Weibchens erlangen. Ein Weibchen legt nur ein einziges Ei und bei der Brut wechseln sich Männchen wie Weibchen ab bis das Junge geschlüpft ist. Dann macht sich das
Männchen aus dem Staub und fliegt in den pazifischen Raum –
kehrt erst wieder ein Jahr später zurück. Jetzt findet man in der Lagune also nur Weibchen mit ihren Jungen vor. Wir haben nach
genauem Hinsehen genau zwei Männchen zwischen den vielen weißen Köpfen entdeckt. Von Arthur weiß ich übrigens, daß man auf eigene Faust nach Barbuda (fliegen) und bei ihm eine Tour buchen kann,
die dann den ganzen Tag dauert und durch ganz Barbuda führt. Diese Tour beinhaltet dann auch ein
Lobsteressen mit fangfrischem Lobster - Preis für die Tour hat er leider nicht genannt.
Eines steht für uns fest: Wenn wir wieder nach Barbuda komme, dann für eine Ganztagestour auf der gesamten Insel, entweder mit dem Boot, allerdings für 2 Tage, oder mit dem Flugzeug - wie von Arthur angeboten.