Am Spätnachmittag dann fuhren wir mit dem Bus wieder zurück in unser Hotel, wo wir uns für den Abend etwas frisch machten. Immerhin
fing die Show der Blue-Man-Group schon um 18:00 Uhr im Theater am Potsdamer Platz an. Doch hier wurden wir leider sehr enttäuscht. Hatten wir doch letztes Jahr die Show in vollen Zügen genossen, so
mußten wir heuer feststellen, daß es exakt die gleiche Show wie letztes Jahr war und sich - abgesehen von unseren Sitzplätzen - überhaupt nichts geändert hatte. An sich ist die Show wirklich
sehenswert, aber wie wir finden: einmal reicht, vor allem da man sämtliche Pointen schon kennt und wir waren wirklich sehr enttäuscht.
Für den nächsten Tag hatten wir uns sehr viel vorgenommen, doch leider wurde daraus nichts - ich wurde krank und konnte mich gerade
noch aufraffen, zum Frühstücken runter zu gehen, aber anschließend legte ich mich total fertig sofort wieder ins Bett. Uwe blieb nichts anderes übrig, als meinem Beispiel zu folgen und so verschliefen
wir den ganzen Sonntag, bis uns um 15:00 Uhr der Zimmerservice weckte. Wir fanden, frische Luft würde uns nun gut tun, so “dopte” ich mich mit Schmerzmitteln und Wick Daymed und wir machten uns auf den
Weg.
Bahnhof
Schließlich hatten wir für diesen Abend einen Tisch beim Japaner im Daitokai reserviert und das wollten wir auf keinen Fall absagen.
Das Daitokai lernten wir eigentlich in München in der Kurfürstenstraße kennen, doch leider gibt es diese Filiale dort nicht mehr, so verbinden wir eben einen Besuch
in Berlin mit einem Besuch beim Japaner (auch in Köln gibt es noch eine Filiale ( siehe www.daitokai.de ).
Straßenlaterne
Wir fuhren mit dem Bus wieder Richtung Zoologischer Garten und erkundeten hier die Gegend, so kamen wir auch auf den berühmten
Kudamm, den wir einige Meter aufwärts liefen. Der Kudamm ist eigentlich nichts anderes, als eine Shopping-Meile mit vielen auserwählten und namhaften Geschäften von Armani über Gucci bis Z... (fällt mir
grad nix ein) und vielen Bars und Restaurants dazwischen, aber es ist mal ganz interessant, hier spazieren zu gehen.
Nach ca. einer Stunde jedoch wurde es uns, bzw. mir zu kalt (- 4°C und eisiger Wind) und so schlugen wir schon mal die Richtung Europacenter ein. Nur ca. zehn Minuten zu Fuß ist es vom Kudamm bis hierher, vorbei an prächtigen und imposanten Glasfassaden verschie- denster Bürogebäude, sowie
auch an der Gedächtniskirche, deren Überreste an den zweiten Weltkrieg erinnern.