Wir spazierten in brütender Mittagshitze auf einer Art Promenade um den Las Bovedas mit seinem Justizpalast herum und nachdem wir die
Treppen am anderen Ende wieder hinabgestiegen sind, gelangten wir auf einen historischen Platz, wo sich Denkmäler der Personen befanden, die mit dem Kanalbau am Anfang des 19. Jahrhunderts zu tun hatten.
Spaziergang am Las Bolvedas
Spaziergang am Las Bolvedas
Denkmal
Wenn man hier den Rundweg von links nach rechts durchgeht, kann man auf mehreren Marmortafeln die Geschichte des Kanalbaus nachlesen
kann (aber nur, wer die spanische Sprache beherrscht!!!) - es ist aber auch für nicht spanisch sprechende sehr interressant, alleine schon der vielen Büsten wegen,
was bedeutet, daß beim Kanalbau viele Köpfe das Sagen hatten..... Berta erzählte uns hier auch die Geschichte, daß unmittelbar neben diesem Denkmal, also direkt unter dem Justizpalast, früher eine
Art
Denkmal
Gefängnis war, in dem man sich den Insassen “entledigt” hatte, indem man sie erst
betrunken gemacht hat und wenn die Flut kam, wurden sie von den Wärtern aus den Fenstern ins Meer geworfen und ihrem Schicksal überlassen. Die meisten von ihnen sind natürlich ertrunken - grausig.....
Heute findet man in diesem Gebäude ein Museum und ein Kulturzentrum, am unmittelbaren Ende des Platzes eine weitere Kirche, von denen
es in dieser Altstadt sehr viele gibt, aber auch sehr viele Ruinen, die noch davon zeugen, daß dieses Stadtgebiet einst, wie auch heute noch sehr katholisch ist.