Den Notfall mußte ich gleich am zweiten Tag - dies war noch dazu mein Geburtstag - an eigenem Leib erleben, als ich im Meer auf
einen Stachelrochen gestiegen bin. Sofort waren vier Lifeguards zur Stelle, die mir erste Hilfe leisteten und ein “Notarzt” versuchte, meine blutende Wunde am mittleren Zeh des rechten Fußes zu
begutachten und um zu sehen, ob sich evtl. noch ein Stachel darin befand. Da dies jedoch aufgrund ausgeprägter Schmerzen nicht möglich war, wurde ich sofort ins zum Hotel gehörige Medicalcenter
toter Stachelrochen
gebracht, wo ich dann von einer Ärztin behandelt wurde. Nach einer örtlichen Betäubung meines Zehs konnte jedoch festgestellt werden,
daß sich zum Glück nichts mehr in meiner Wunde befand. Trotzdem bekam ich zur Sicherheit noch zwei Spritzen - eine für die Schmerzen und eine für eine evtl. auftretende Infektion.
Eine ärztliche 24-Stunden-Versorgung ist im Hotel gewährleistet.
toter Stachelrochen
Übrigens: Der Rochen auf den Fotos wurde in unserer dritten Woche an den Strand gespült - das war bestimmt der, den ich
totgetrampelt hatte......*g*
Die ersten Tage verbrachten wir damit, uns mit dem Hotel und der Anlage vertraut zu machen und zu relaxen. Da jedoch drei Wochen an
einem Strand liegen überhaupt nix fur uns ist, haben wir auch gleich einen Auflug - eine Dschungeltour - bei Decameron Explorer für Donnerstag gebucht. Leider hatte uns an diesem Tag das Wetter einen
Streich gespielt, deshalb können wir hier leider keine “Schönwetterfotos” anbieten. Trotzdem war der Ausflug sehr interessant und spannend.
Hotelanlage
Wir wurden morgens mit dem Bus abgeholt und fuhren quer durchs Land zum Gatun See, vorbei an Ananas- und Bananenplan- tagen und
bewunderten verschiedene tro- pische Bäume und Sträucher, wie zB. den Cashew-Baum. Am See angekommen, bestiegen wir auch gleich ein kleines Schnellboot, mit dem wir quer über einen Teil des Sees zu
einem Hausboot fuhren und von dem aus wir wiederum in ein anderes kleines Kanu umstiegen, um durch dichten Dschungel zu einem Wasserfall zu fahren.