An diesem Abend sind wir noch sehr lange draußen gesessen und haben die Sterne und den Mond beobachtet. Rundherum war alles ruhig,
nur das Rauschen des Meeres war zu hören und die Yacht schaukelte langsam hin und her. Bis plötzlich ein heftiges Schnauben die Ruhe störte, welches sich beim genauen Hinsehen als eine Gruppe Delphine
entpuppte, die sich neben der Yacht tummelten. Doch bis wir unsere Kamera bereit hatten, waren diese bereits wieder abgetaucht.
Gleich nach einem exotischen Frühstück an unserem vierten Tag, das aus Fisch mit frischen Früchten bestand, machten sich Uwe und John
so gegen 9:00 Uhr wieder auf zum Schnorcheln und dazu fuhren sie mit dem Dinghi an das nahegelegene Riff, während ich mit Christine ein Plauderstündchen abhielt und die Schönheiten der Inseln um uns
herum genoss. Unser Thema war, daß wir in der Nacht mitbekommen hatten, daß es es auf einer
Köstliches Frühstück
Ein Inseltraum....
Fischer
unserer Nachbaryachten wohl Streit gab und wir sogar nächtlichen Besuch eines Mannes an unserer Kabinenluke hatten, der uns mit einer
Taschenlampe ins die Kabine leuchtete. Dies bestätigte sich an diesem Morgen - es war wohl ein Streit zwischen einem Paar, bei dem SIE kurzerhand SEIN Gepäck von Board warf, das am frühen Morgen jedoch
von einem Fischer gefunden wurde und ins Dorf gebracht wurde. Jetzt verlangten die Kuna wohl eine Art Auslöse dafür und das gab nun weiteren Streit.... sollte uns aber egal sein...
nahegelegene Insel
Es war phantastisch, wie die Inseln von der Morgensonne beleuchtet wurden - man konnte sich echt nicht sattsehen. Ein einheimischer Fischer fuhr in seinem Einbaum, die hier übrigens “Una” heißen, an uns vorbei und von Weitem hörte man die Vögel auf der nahegelegenen Insel
zwitschern. Diese unvorstellbare Ruhe - es war einfach ein Traum.