Noch bevor die Männer mit einem grandiosen Fang - einem Muton Snapper - von ihrer Tour
zurückkamen, den uns Uwe anschließend ganz stolz vor die Kamera hielt, mußten wir inzwischen das Boot “dicht” machen - Moskitoalarm - und um die Viecherl auszusperren, wurde die Klimaanlage im Inneren angeschaltet, sämtliche Türen und Luken zugemacht und selbst das Abendessen mußten wir heute drinnen einnehmen.
Doch ein heftiger Regenguß in dieser Nacht hat die Viecher verscheucht und schon am
Muton Snapper
nächsten Morgen konnten wir wieder unbeschwert in den Tag gehen, der uns mit einem sagenhaften Sonnenaufgang beschert wurde. Wir
wurden geweckt von Sonnenstrahlen, die unsere Kabine in ein knalliges Rot tauchte und wir konnten hier nicht länger ans Schlafen denken - wir mußten raus, um uns dieses Schauspiel genauer anzusehen.
Genauso traumhaft wie dieser Sonnen- aufgang sollte auch der ganze Tag werden - es war immerhin unser letzter - und John überraschte uns an diesem Morgen mit
Sonnenaufgang
einem besonders leckeren Frühstück. Er servierte uns eine Früchteplate a la San Blas, welche er äußerst kreativ gestaltete und die
sehr köstlich schmeckte. Fisch in Kombination mit frischen Früchten... LECKER...und dazu gabs frisch gepreßten Orangensaft und heißen Kaffee. Aber nicht nur für das Frühstück hat er sich an diesem
Tage was einfallen lassen - nein, er hatte eine kleine Überraschung für uns parat und machte uns den Vorschlag, uns heute auf einer einsamen, unbewohnten Insel abzusetzen.
Frühstücksplatte
Wir zögerten nicht lange und stimmten diesem sehr guten Vorschlag ohne zu überlegen sofort zu. Die beiden waren rührend: In eine Picknicktasche packten sie
gekühlte Getränke und Äpfel, darauf legten sie ein Fernglas und sie wollten uns sogar Liegestühle und Sonnenschirme mitgeben (was wir aber abgelehnt hatten)
und John fuhr uns mit seinem Dinghi zu einer kleinen Insel - zu UNSERER Insel.