Vor einem kleinen Sandstrand zwischen einem Steg, an dessen Ende ein Toilettenhäuschen stand zur einen und einem Schweinestall zur
anderen Seite machte John das Dinghi an einem Steg fest und ein sofort herbeigeeilter befreundeter Kuna half uns beim Aussteigen. Wir wurden sehr freundlich vom Dorfältesten begrüßt und durch das Dorf
geführt. Ein Bekannter von Christine & John führte uns durch seine Strohhütte, in der er mit seine Familie lebt und zeigte uns voller Stolz seine neue
Nalunega
Küche, die vorher in der Wohnhütte, jetzt in einer separaten Hütte untergebracht ist. Wir wurden Zeugen von bitterster Armut und
für uns war und ist es unvorstellbar, wie man so überhaupt überleben kann. Kein Tisch, kein Stuhl, kein Bett - der “Herd” ist eine offene Feuerstelle in einer Ecke der Hütte und geschlafen wird in
Hängematten. Kleiderschrank gibt es keinen, die Wäsche wird auf Holzstangen unter dem Dach der Hütte aufgehängt.
Küche
Küche
Kuna-Frau mit ihren Kindern
Kleiderschrank
in der guten Stube
Auf der einen Seite waren wir wirklich geschockt, auf der anderen Seite haben wir die Herzlichkeit dieser Menschen und ihre Freude
über Besuch miterleben dürfen. Sofort wurde uns eine Sitzgelegenheit angeboten und der Vater als Familienoberhaupt erzählte uns ganz stolz die Geschichte seines Hausbaus. Die Kinder schenkten uns ein
Lächeln und ein liebevolles “hola” und die Eltern zeigten voller Stolz, was sie ihr Eigen nennen dürfen. Das Schöne und für uns Europäer Unvorstellbare dabei ist: Diese Menschen sind glücklich und
zufrieden.