Das Museum befand sich am anderen Ende der Insel und wir konnten uns ehrlich gesagt im ersten Moment überhaupat nichts darunter
vorstellen. Vorbei an Strohhütten, Gärten, in denen Mangobäume und Bananenstaudem standen und zwischen denen die Wäsche aufgehängt wurden, quer über ein betoniertes Fußball- bzw. Basketballfeld im
Inneren der Insel betraten wir dann durch einen Spalt im Zaun ein “Grundstück”, auf dem auch die Hütte mit dem Museum stand.
Im Dorf
Im Dorf
Im Dorf
Auch hier wurden wir herzlich von dem Eigentümer begrüßt und sofort in die Hütte geführt, die er voller Stolz präsentierte. Im ersten
Moment konnten wir jedoch nur kleine, geschnitzte Holzmännchen, Boote und Äste entdecken, doch schon bald wurde uns klar, daß jedes dieser Männchen und Äste eine Bedeutung haben sollte. An einer Wand
hing eine Landkarte der San Blas Inseln, an der er uns erst einmal die Entstehungsgeschichte der Inseln erzählt hat und aus der hervorging, daß alles mit einem flying Saucer - einer fliegenden Unter-
Im Museum
tasse und drei Außerirdischen (zwei Männer und eine Frau), die auf die Erde kamen um die Menschheit zu lehren, begann. Wir
konnten Fragen stellen und wir bekamen auf jede unserer Fragen auch eine erklärende Antwort, die uns der junge Mann aus Puerto Rico vom Spanischen ins Englische übersetzte und es war spannend und sehr
interessant, unserem 28jährigen Gastgeber zuzuhören. Er erzählte uns von Ritualen, Bräuchen und Sitten der Kuna vom Anfang an bis hin zum heutigen Leben im Einklang mit der Natur.