Auch hier stiegen wieder einige Fluggäste zu und der Flieger wurde zusehends voller. Irgendwas schien dem Piloten aber nicht zu
gefallen: er ging durch die Reihen und fragte jeden einzelnen (wie im Bus), wer wo aussteigen wolle und es hatte den Anschein, daß etwas mit seinen “Finanzen” nicht stimmte. Nach ein paar Minuten nachdem
er wieder im Cockpit saß, hier wieder das Gleiche Spiel - der Flieger wurde erst wieder gespannt, dann zurück in den Himmel geschossen und wir glaubten endlich, unser
San Blas Inseln
Ziel zu erreichen. Doch bei der Landung kam uns einiges bekannt vor und wir mußten feststellen, daß wir hier schon mal waren.....-
wir waren wieder in Rio Sidra. Schließlich mußte der Kapitän seine Finanzen regeln und wir haben mitbekommen, daß ihn wohl ein “Flughafenangestellter” aus Rio Sidra übers Ohr gehauen hatte. Doch als
er dies in einer heftigen Auseinandersetzung geregelt hatte, stand unserem Weiterflug nichts mehr im Wege und wir flogen - endlich- nach El Porvenir.
San Blas Inseln
Insel El Porvenir
Gleich nach dem Aussteigen aus dem kleinen Flieger hielten wir Ausschau nach John, der nach Christine´s Beschreibung sehr groß war
und unter den kleinen Kuna´s gut zu erkennen sein mußte. Doch so genau wir auch schauten, wir konnten ihn nicht ausfindig machen. Doch zuerst mußten wir uns um unser Gepäck kümmern. Hier war es
nämlich nicht so, daß dieses ausgeladen und auf ein Förderband gelegt wurde - nein - hier mußte man sich sein Gepäck selber suchen und darauf deuten, dann erst wurde es von
Gabrielle
einem “Angestellten” ausgeladen. Zollformalitäten gibt es hier auch keine, man betritt weder ein Flughafengebäude, noch muß man an
irgendeinem Schalter seine Anwesenheit bekunden- man läuft einfach quer über die Landepiste. Der Strohzaun (siehe Foto) ist nur als Abgrenzung der Landepiste gedacht. Nachdem wir John nirgendwo
fanden, nahmen wir unser Gepäck und verließen erstmal die Piste, auf der sich der Flieger schon wieder in Bewegung setzte und da entdeckten wir auch schon unsere Yacht - die Gabrielle. Von Weitem sahen
wir auch, daß John noch auf der Yacht war und seinen Kaffee schlürfte - sich aber umgehend in sein Dinghi schwang, um uns an dem kleinen Steg abzuholen.