DieKüstenstraße nun auf der Atlantikseite südwärts entlang, erreichten wir nach kurzer Zeit die Hauptstadt der Insel - Scarborough.
Scarborough ist mit ca. 17.000 Einwohnern die größte Stadt und somit der wichtigste Anlaufpunkt der Insel. Während man den hauptsächlichen Trubel rund um den Marktplatz findet, ist - obwohl man sich
in der Hauptstadt befindet - der restliche Teil der Stadt sehr verschlafen und verträumt.
Blick auf Goat Island und little Tobago
Aber um ehrlich zu sein: von Scarborough selber haben wir so gut wie gar nichts gesehen. Mit dem Auto wollten wir nicht selber
reinfahren und mit dem Bus war uns das zu umständlich. Denn von unserem Hotel aus hätten wir zuerst nach Plymouth oder nach Black Rock gehen müssen, dort an einem Kiosk ein Busticket kaufen, um dann mit
dem Bus in die Stadt zu fahren - und das war uns zu blöd. Normalerweise kenne ich das so, daß man in einen Bus einsteigt und dort bezahlen kann - nicht so jedoch auf Tobago...
Palme an der Atlantikküste
So beschränkten wir uns eben auf die Inselrundfahrt und die darin
beinhaltete Stadtrundfahrt und die Besichtigung des Forts King Georges. Über dem Parkplatz des Krankenhauses, welches aus einem der ehemals 30 Gebäuden des Forts erbaut wurde, findet man u.a. das
Nationalmuseum, in dem sämtliche Gegenstände der gesamten Inselgeschichte zusammengetragen wurden, sowie einen Leuchtturm von 1958 und hier befindet sich auch noch ein Wasserresovoir von 1926.
Fort King George
1965 wurde dieses Fort in eine wunder- schöne Parkanlage umgestaltet und selbst die sechs
noch vorhandenen Kanonen aus dem 17. Jahrhundert wieder aufgestellt. Von hier oben hat man einen wundervollen Blick über die gesamte Inselhauptstadt. Nun waren wir auch schon am Ende unserer
Inselrundfahrt und wie schon erwähnt, das sollte eigentlich nur ein kleiner Anhaltspunkt sein, wo wir was finden, um dann die Insel auf eigene Faust zu erkunden.