Nach Verlassen der Arena saßen wir noch gemütlich in einem Straßencafe und
ließen diesen wundervollen Tag bei einem Aperol unterm Sternenhimmel bei immer noch angenehmen ca. 30° Grad ausklingen.
Hierbei handelt es sich übrigens um eine Art Modegetränk, welches sehr
erfrischend und köstlich schmeckt und wird mit Chips und anderen diversen Snacks serviert.
Köstliche Erfrischung
Unseren dritten und letzten
Tag begannen wir ohne Stress und Hektik mit einem ausgiebigen Frühstück und fuhren anschließend mit dem Taxi wieder in die Innenstadt. Diesmal ließen wir uns am Fuß des Castel San Pietro, direkt an der
steinernen Brücke - der Ponte Pietra - absetzen. Die fünfbögige Brücke aus Stein entstand in heutiger Form im 16. Jahrhundert und war die erste Verbindung zum anderen Ufer der Etsch im Jahre 89 vor
Chr., damals bestand diese allerdings noch aus Holz.
Steinerne Brücke - Ponte Pietra
Nach Überqueren der Brücke befindet man sich im nördlichen alten Stadtteil
Veronas und nach passieren einiger Gässchen steht man unmittelbar vor dem Dom - dem Duomo Santa Maria Matricolare. Dieser steht am nördlichsten Punkt der Altstadt und wurde aus einer Mischung von
romanischem und gotischen Baustil bereits im 8. Jahrhundert errichtet, jedoch im Laufe der Jahrhunderte immer wieder erneuert, saniert oder umgebaut. Leider konnten wir den Dom nicht wirklich
besichtigen, da an diesem Sonntag gerade eine Hl. Messe zelibriert wurde. Gerne hätten wir noch den Kreuz-
Dom
gang oder die reich geschmückten Kapellen, die sich in den Außenwänden der
Seitenschife befinden, das Taufbecken oder die sonstigen Sehenswürdigkeiten im Innenraum angesehen, doch das war halt während einer Messe nicht möglich. So schlenderten wir am Etschufer entlang,
diesmal auf der westlichen Seite, die wesentlich “neuer” war als die östliche und man konnte den deutlichen Unterschied auf den ersten Blick erkennen.