Wir ließen uns von dem netten Herrn an der Rezeption ein Taxi rufen, welches auch bereits nach drei Minuten präsent war. Mit
Stadtplan bewaffnet und überhaupt keinem Peil wo wir anfangen sollten, entschlossen wir uns ganz einfach für das Zentrum, das war nie verkehrt, und ließen uns in das Herz Veronas bringen - der Plaza Bra
und somit standen wir auch schon vor der ersten und mächtigsten Sehenswürdigkeit Veronas: Der berühmten Arena. Hier waren bereits die verschiedensten Gegenstände der Kulissen
Arena
zu sehen, die für die verschiedenen Opernaufführungen gebraucht wurden und die Handwerker waren fleissig dabei, diese hin- und her zu
schieben. Auch tapfere Gladiatoren hier auf der Plaza waren bereit, für ein kleines Trinkgeld mit den Touristen zu posieren und die Touris gaben gerne....so auch wir. Immer noch keinen Plan, wo
wir mit unserer Stadtbesichtigung anfangen sollten, setzten wir uns nach einer kurzen Umrundung des Aphitheaters kurzerhand in eins der vielen Lokale, die sich hier wie eine Kette aneinander reihten und
studierten nochmals unseren Reiseführer bzw. den Stadtplan.
Da Verona auch gleichzeitig die Stadt von Romeo und Julia ist, entschieden wir uns kurzerhand, deren Häuser aufzusuchen und somit
begann unsere Sightseeing durch Verona ganz von selbst..... Wir verließen wir die Plaza Bra durch eine schmale Einkaufsstraße und shoppen wird hier zum Vergnügen, denn verschiedene Geschäfte werben
hier mit vernünftigen Preisen. Wir liefen die Straße ganz durch und passierten dabei sehr viele kleine Nebengässchen, deren Häuser einen ganz besonderen Charme versprühen. Ganz typisch sind die kleinen
Balkone an den Häusern, die liebevoll mit Blumen und Grünzeug bepflanzt waren und den teilweise
stuckverzierten und/oder bemalten, uralten Fassaden ein ganz besonderes Aussehen verliehen. Bereits nach ca. 10 Minuten
gemütlichem Spazierengehen standen wir dann auch schon auf dem nächsten großen Platz, der Piazza Erbe, dem Marktplatz Veronas. Wie wir feststellen konnten, sind die Markttage Freitags und Samstags, denn
an diesen beiden Tagen waren unzählige Obst- und Gemüse-, wie auch Souvenirstände mit sämtlichen Krimskrams über dem gesamten Marktplatz verteilt. Eingerahmt wird die Piazza von dem Palazzo del Comune,
dem ältesten Rathaus Italiens, sowie unzähligen Straßencafes davor zur einen und vielen kleinen Geschäfen zur anderen Seite.