Wir haben lange überlegt, ob es nicht Sinn machen würde, an so einem Tag einfach in einen Flieger zu steigen und für eine Woche
irgendwo hin in den noch warmen Süden zu fliegen um den Geburtstag von Uwe dort gebührend und unter uns zu feiern (ich hab mir damals selber zu meinem 40.sten zwei Wochen Antigua geschenkt!!).
Allerdings kamen wir diesmal nicht drumherum, um mit der gesamten Familie zu feiern. So bechlossen wir, hier bei uns daheim ein
richtiges Fest mit vielen Leuten zu machen.
Die Familie ... Uwe´s Eltern, meine Mutter & Rainer
Zwei Monate vorher begann ich, die Einladungskarten zu designen und zu verschicken und mir Gedanken um die Verpflegung zu machen. Ich
stellte einen Speiseplan auf, machte eine Einkaufsliste und das Resultat war: ein richtig bayerisches Buffet.
Wir kauften uns im Sommer einen Pavillion (Größe 3x6 m), stellten ihn direkt vor die Terrassentüre auf die Gartenterrasse - so hatten
wir auch schon gleichzeitig Sonnenschutz im Sommer. Zum Fest dann hängten wir die Seitenteile ein, besorgten uns einen Heizpilz, stellten noch zwei handelsübliche Heizstrahler unter die Bänke für die
Füße, legten die Terrasse noch mit meinem alten Küchenteppich aus, so hatten wir auch im Oktober ein gemütliches, warmes Partyzelt - und ausreichend Platz für ca. 15 Leute.
Am 09.10. war dann die große Feier, die mit einem Weißwurstfrühstück in unserem Zelt begann und von Kaffee und Kuchen über einen
ganzen Meter Schnaps, den Uwe unter den strengen Augen der Jury trinken mußte, bis hin zu unserem üppigen Büffet (Uwe und alle Gäste meinten, ich solle doch einen Partyservice aufmachen) und einem
feuchtfröhlichem Trinkgelage dann spät nachts endete.